Modelle sind Netze, mit denen wir versuchen, die Wirklichkeit einzufangen. Um in meinen Seminaren die Interaktion zwischen Dienstleistenden und Kunden, zwischen Führenden und Geführten oder zwischen Teammitgliedern zu analysieren und zu erklären, verwende ich die folgenden kommunikationspsychologischen Modelle:
Die Transaktonsanalyse (TA) ist eine Theorie über die menschliche Persönlichkeit, ihr Verhalten und die zwischenmenschliche Kommunikation. Sie bedient sich verschiedener Modelle. Diese machen die eigenen Verhaltens- und Kommunikationsmuster sowie Wechselwirkungen zwischen Personen sichtbar – und bieten uns dadurch Gelegenheit, neue Verhaltensmöglichkeiten zu erkennen.
Die Themenzentrierte Interaktion ist ein Modell, das Grundsätze für die Arbeit in Lern- oder Arbeitsgruppen aufzeigt. Gruppen, die sich an diesen Grundsätzen orientieren, kommunizieren erfolgreicher und störungsfreier. Das von Ruth Cohn entwickelte Modell bezieht in einem sach- und themenorientierten Lern- oder Arbeitsvorgang auch persönliche Bedürfnisse einzelner Gruppenmitglieder mit ein; das begünstigt nicht nur das Gruppenklima, sondern auch die Gruppenleistung.
Coaching ist eine individuelle, ressourcen- und lösungsorientierte Prozessberatung: Der Klient ist Experte für seine Probleme und Lösungen, während der Coach Experte für den Problemlösungsweg ist, ohne selber Lösungen vorzugeben. Beim systemischen Coaching steht immer die Interaktion in einem System von mindestens zwei Personen im Vordergrund.
